Fahrgastinformationssysteme

Mobilfunkgestütze Fahrgastinformation

Die drahtlose Alternative

Haltestellen des öffentlichen Personennahverkehrs werden zunehmend mit Fahrgastinformationssystemen ausgestattet, die zum Beispiel minutengenau anzeigen, wann der nächste Bus oder die nächste Straßenbahn eintrifft.

Für Haltestellen, an denen ein Fahrgastinformationssystem nicht über Kabelwege erreichbar ist, haben Spezialisten wie die BBR – Baudis Bergmann Rösch Verkehrstechnik GmbH aus Braunschweig drahtlose Lösungen entwickelt. Die Datenübertragung wird in diesen Fällen durch die Anbindung über GPRS/UMTS oder Datenfunk gewährleistet.

Die GPRS-Datenübertragung wird als Standleitung via Internet-Protokoll TCP/IP realisiert. Im jeweiligen Fahrgastinformationsanzeiger ist ein GPRS-Modem integriert, das eine drahtlose Verbindung zum GSM-Netz des Mobilfunkbetreibers aufbaut. Der zentrale Leitstellen-Rechner ist über einen VPN-Router mit dem Internet verbunden und durch eine Firewall gesichert. Er verfügt über eine feste IP-Adresse, auf die sich das GPRS-Modem über das Mobilfunknetz einwählt. Durch den VPN-Datentunnel und die Firewall verfügt die GPRS-Verbindung über einen sicheren Aufbau.

Vorteile für Betreiber

Deutliche Vorteile für den Betreiber ergeben sich durch die hohen Reichweiten und die Flexibilität bei der Wahl von Aufstellorten für Anzeiger. Somit kann der Einsatz des Systems dank geringer Investitionskosten ein hohes Einsparpotenzial schaffen, wenn die richtigen M2M SIM-Tarife und ggf.  M2M VPN Services genutzt werden.

Die Deutsche Bahn hat zum Beispiel tausende kleinerer Bahnhöfe mit dynamischen Fahrgastinformationssystemen ausgerüstet, die per M2M Mobilfunk-Terminal mit dem zentralen Fahrgastinformationsserver der Deutschen Bahn kommunizieren.